Sherlock Holmes Museum
Als junger Arzt eröffnete Sir Arthur Conan Doyle im südenglischen Southsea eine Praxis. Während er vergeblich auf Kundschaft wartete, widmete er sich seiner grossen Leidenschaft, dem Schreiben und kreierte mit dem Roman „Eine Studie in Scharlachrot“ den Kriminalhelden Sherlock Holmes.
Sir Arthur Conan Doyle verstand es, seinen Figuren Leben einzuhauchen, so dass es dem Leser schwer fällt, zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden. Bemerkenswert ist der rote Faden, der sich nicht nur durch jedes einzelne Buch sondern auch durch sämtliche Werke zieht. So lebt Sherlock Holmes durchwegs in den selben Räumlichkeiten und diverse Kurzgeschichten enthalten Querverweise auf bereits gelöste Fälle.
Am 5. Mai 1991 wurde im Untergeschoss der Englischen Kirche zu Ehren von Sherlock Holmes ein Museum eingerichtet. Dank den ausführlichen Beschreibungen des Autors war es möglich das Arbeitszimmer an der Baker Street 221 b nachzubilden und so der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Sherlock Holmes hat in Wirklichkeit nie gelebt. Für die zahlreichen Fans spielt das aber keine Rolle, denn für sie ist er realer als manch eine Person, die je wirklich gelebt hat. Zu seiner Erinnerung steht vor der Englischen Kirche eine lebensgrosse Statue. Auf diesem Werk des englischen Bildhauers John Doubleday sind analog den insgesamt 60 Sherlock Holmes Geschichten 60 Rätsel eingraviert. – Haben Sie auch schon versucht sie zu lösen?
Website Sherlock Holmes Museum Meiringen